2008 Frühlings-Open von MCC-Behamberg und MSV-Weyer von 27.- 29.- März 2008

Pünktlich wie die die Schwalben, melden sich unsere Freunde zum Saisonauftakt. Sie kommen nun schon  das 18. Mal  zum Training nach Hundsheim. Doch heuer waren alle etwas überrascht. So früh waren sie noch nie da. In Behamberg lag zu Ostern noch 20cm Neuschnee. In Weyer konnten sie wahrscheinlich noch gar nicht aus dem Haus. Regen über Regen im ganzen Land. Aber es gibt Optimisten die glauben dass es schön wird und andere die Wissen es. Die Behamberger wussten es – und genau so war es. Zur Wochenmitte lichteten sich die Wolken und ab Donnerstag das ideale Trainingswetter.

Auch wir vom Club wollten uns nicht lumpen lassen. Alfred Speckl setzte alle Hebel in Bewegung um die Stecke auch schön herauszuputzen. Wir suchten schnell eine Lösung mit traditionellen und ökologischen Mitteln die Bahn auf Schuss zu bringen:
„Die ersten Pyramiden bauten nicht die Syrer
sondern die Ägypter
ganz ohne Baggerführer“

(alte Weisheit von der EAV- „Nie wieder Kunst“)
Wir kennen keine Ägypter und wissen auch nicht wie die das gemacht haben. Auf eine weitere Klärung wollten wir aber auch nicht warten und so suchten wir doch lieber einen Baggerführer, der auf seinem Gerät alle Hebel in Bewegung setzte und für unsere Freunde eine wunderbare Strecke zauberte.

36 Fahrer oder mehr? waren gekommen. Am Donnerstag Nachmittags ging es zum Auftakt gleich groß her. Übernachtet hatten alle in der Flugschule Spitzerberg. Auch die Betten wurden uns zu wenig. Doch das war nicht wirklich ein Problem. Viele wussten schon, wie man die Nacht – bettenschonend – durchbringt.

Am Freitag Abend gab des im Gasthaus Köck eine große Abendveranstaltung. Die Crosser von Nieder-Ober-Österreich, der „Schrecken“ von Hundsheim, war wieder über den Ort hergefallen. Die Frau Vizebürgermeisterin Margreth Buxer war diesmal persönlich erschienen und wollte sich über unsere Freunde ein Bild machen. Wir haben sie nicht enttäuscht. Johann Würleiter – Alias – WÜRLI – ein Motocrosser aus Behamberg der ersten Stunde legte ein Unterhaltungsprogramm hin am dem unsere Vizebürgermeisterin fast erstickte. Zum Glück hat sie ihr Schnitzel schon vorher gegessen. Wir hatten sie überzeugt. Wir können nicht nur gasgeben, viel feiern und trinken sondern auch ordentlich lachen. Der Wirt, Josef Köck gab wieder sein Bestes was er an Essen und Trinken aufbrachte.

Am Samstag ging’s auf der Strecke wieder mit Volldampf weiter. Die Jungen zeigten was in ihnen steckt. Alle saßen schon „erschöpft“ im Fahrerlager, aber sie zogen noch weiter Runden für Runden. Die sind unsere Hoffnung.

Eine Woche später:
Die Strecke war nicht mehr ganz neu. Doch wir kurvten durch eine Bahn und durch Anleger von denen wir wussten: die haben Profis gezogen.

Lasst euch von den Bildern überraschen:

Über Helmut Hochwallner

Helmut Hochwallner Andministrator
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